Flutkatastrophe Sommer 2010 und Spendenaktion

In der Nacht auf Freitag 6. August 2010 war Ladakh von einer großen Flutkatastrophe betroffen. Durch extrem starke Wolkenbrüche kam es in Ladakh und besonders auch in der Hauptstadt Leh zu überflutungen und Schlammlawinen. Häuser wurden weggerissen, Infrastruktur wurde zerstört und es gab sehr viele Todesopfer und Verletzte. Die Schulen und Internate, die viele unserer Patenkinder besuchen, wurden zum Glück weitgehend verschont. In den Bergdörfern der Region Lingshed kam glücklicherweise keine Person zu Schaden, aber Felder wurden überflutet, Ernten zerstört, einige Gebäude beschädigt und die Wege unterbrochen.



Obwohl niemand aus österreich auf Projekteinsatz vor Ort war, waren wir durch unseren Koordinator Sonam Dorje immer auf dem Laufenden und konnten dank großzügiger Spenden von unseren SponsorInnen und Sponsoren rasch, unbürokratisch, direkt ohne Verwaltungsaufwand und vor allem zielführend helfen: Mit Hilfe von mehr als 50.000 Euro an Spendengeldern über die gemeinsame Aktion von "Weltweitwandern" und Friends of Lingshed konnten wichtige Projekte für den Wiederaufbau finanziert werden - es wurden Brücken wieder hergestellt, Wege hergerichtet und Getreidemühlen inklusive der notwendigen Bewässerungskanäle repariert.

Die möglichst gerechte und wirkungsvolle Verteilung der Spenden wurde durch die Gründung eines demokratischen Hilfskomitees zum Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe gewährleistet: Sonam Dorje hat dieses 12-köpfige "RELIEF AID TRUST COMMITTEE" aus Vertretern der Region Lingshed zusammengestellt - mit Tashi Wangail von Gesar Travel, der ebenfalls unser volles Vertrauen genießt. Das Komitee entschied über die gemeinschaftliche Verwendung der Gelder. Zu allererst wurde die durch die Wasserfluten zerstörte Infrastruktur in der Lingshed - Region wieder hergestellt. Brücken und Wege wurden und werden restauriert. Gemeinschaftseinrichtungen, wie die wasserbetriebenen Gerstenmühlen, die ebenfalls stark beschädigt waren, wurden schnell wieder in Stand gesetzt und besonders arg betroffenen Familien, deren Häuser zum Teil weggeschwemmt wurden, konnte mit dem raschen Wiederaufbau Hilfe und Zuversicht gegeben werden. In der Hauptstadt Leh wurde ein Teil des Geldes für Reparaturen, medizinische Geräte und die Investition in eine Solaranlage am öffentlichen Krankenhaus verwendet.

Die ehemalige langjährige Obfrau von Friends of Lingshed, Greta Kostka, befand sich im Februar 2011 in Leh und wurde von Lama Tsewang, dem Vorsitzenden vom Relief Aid Trust Committee, eingeladen, bei der Inspektion der wiederhergestellten Wege in der Askuta Schlucht dabei zu sein. Dort hat eine Gruppe von 12 Personen (meist ansässige Schafbauern) wochenlang daran gearbeitet, die Wege zu reparieren. Dabei handelt es sich um zentrale Transportwege, die die Bevölkerung in der Region Lingshed nutzt, um Waren aus Leh in ihre Dörfer zu transportieren. Greta war auch bei der übergabe des Geldes an die Bauern dabei.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei allen Helferinnen und Helfern vor Ort für ihren unglaublichen Einsatz und bei allen Spenderinnen und Spendern, die diese rasche und direkte Hilfe erst möglich machten! Obwohl niemand aus österreich auf Projekteinsatz vor Ort war, waren wir durch unseren Koordinator Sonam Dorje immer auf dem Laufenden und konnten dank großzügiger Spenden von unseren SponsorInnen und Sponsoren rasch, unbürokratisch, direkt ohne Verwaltungsaufwand und vor allem zielführend helfen: Mit Hilfe von mehr als 50.000 Euro an Spendengeldern über die gemeinsame Aktion von "Weltweitwandern" und Friends of Lingshed konnten wichtige Projekte für den Wiederaufbau finanziert werden - es wurden Brücken wieder hergestellt, Wege hergerichtet und Getreidemühlen inklusive der notwendigen Bewässerungskanäle repariert.

Die möglichst gerechte und wirkungsvolle Verteilung der Spenden wurde durch die Gründung eines demokratischen Hilfskomitees zum Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe gewährleistet: Sonam Dorje hat dieses 12-köpfige "RELIEF AID TRUST COMMITTEE" aus Vertretern der Region Lingshed zusammengestellt - mit Tashi Wangail von Gesar Travel, der ebenfalls unser volles Vertrauen genießt. Das Komitee entschied über die gemeinschaftliche Verwendung der Gelder. Zu allererst wurde die durch die Wasserfluten zerstörte Infrastruktur in der Lingshed - Region wieder hergestellt. Brücken und Wege wurden und werden restauriert. Gemeinschaftseinrichtungen, wie die wasserbetriebenen Gerstenmühlen, die ebenfalls stark beschädigt waren, wurden schnell wieder in Stand gesetzt und besonders arg betroffenen Familien, deren Häuser zum Teil weggeschwemmt wurden, konnte mit dem raschen Wiederaufbau Hilfe und Zuversicht gegeben werden. In der Hauptstadt Leh wurde ein Teil des Geldes für Reparaturen, medizinische Geräte und die Investition in eine Solaranlage am öffentlichen Krankenhaus verwendet.

Die ehemalige langjährige Obfrau von Friends of Lingshed, Greta Kostka, befand sich im Februar 2011 in Leh und wurde von Lama Tsewang, dem Vorsitzenden vom Relief Aid Trust Committee, eingeladen, bei der Inspektion der wiederhergestellten Wege in der Askuta Schlucht dabei zu sein. Dort hat eine Gruppe von 12 Personen (meist ansässige Schafbauern) wochenlang daran gearbeitet, die Wege zu reparieren. Dabei handelt es sich um zentrale Transportwege, die die Bevölkerung in der Region Lingshed nutzt, um Waren aus Leh in ihre Dörfer zu transportieren. Greta war auch bei der übergabe des Geldes an die Bauern dabei.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei allen Helferinnen und Helfern vor Ort für ihren unglaublichen Einsatz und bei allen Spenderinnen und Spendern, die diese rasche und direkte Hilfe erst möglich machten!

Lesen Sie hier das offizielle Schreiben des Hilfskomitees - zum Dank an alle Spenderinnen und Spender und zur Information über die Tätigkeit bzw. den Einsatz der Gelder

Bericht (pdf, 1.9 MB)
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